Das Sprungparadies liegt südlich von Hamburg in den tiefen Wäldern
von Harburg.
Die beiden Lokals, Tommy T und Matschi, mieteten sich einst eine abfallende
Wiese, die idyllisch an der Quelle eines kleinen Flusses liegt, um sich
ein wunderbares Sprungparadies zu buddeln.
Im Moment stehen dem Fahrer drei völlig unterschiedliche Lines
zur Verfügung.
Die erste Line ist etwas kleiner. Wobei "klein" nur die Höhe
der Sprünge angibt.
Hier stehen sechs Sprünge hintereinander, bei denen es etwas schwer
fällt, einen smoothen Rhythmus zu finden. Die Anfahrt auf die Line
ist schwierig, da man gerade aus der Kurve kommend abspringen muss. Typisch
für das Sprungparadies ist der leichte Linksknick der Lines. So auch
bei dieser ersten Line.
Die zweite Line, die parallel zur Kleineren verläuft, besteht aus
zwei größeren Tables. Der erste Table ist ca. 3 Meter der zweite
4 Meter lang. Wer schon mal am Geiskopf war kennt dort den Jumpspot am
Ende der BikerX-Strecke. Diese Line erinnert stark daran.
Die bis dato letzte Line besteht aus fünf Sprüngen, wobei
die Größe der Sprünge von mal zu mal wächst. Der
Letzte ist ca. 4 Meter lang und 1,2 Meter hoch. Diese Line ist zuerst
entstanden und hat viel Charm. Die große Schwierigkeit jedoch besteht
darin, dass man nach dem ersten Sprung eine sehr starke Linkskurve fahren
muss und die Line ebenfalls stark nach links geht.
Was dem Sprungparadies seinen sehr eigenen Charakter verleiht sind die
Kurven, die immer den Auftakt zur einzelnen Line bilden. Dieses liegt
an der örtlichen Gegebenheit und laut Tommy T wird das Gelände
somit am Optimalisten ausgenutzt.
Die beiden Bauherren Tommy T und Matschi versuchten beim Bau der Sprünge
fast immer auf die Sicherheit zu achten. So sind die meisten Doubles mit
Hilfe von herumstehenden Paletten zu einem Table umfunktionierbar. Das
sieht manchmal etwas witzig aus, ist aber für Neulinge ganz nützlich!
Für die größeren Doubles wurde die Landung etwas früher
angesetzt, sodass mit etwas Mut der Double lernbar ist.
Mit all diesen Raffinessen wollen die beiden vermeiden, dass falls man
zu kurz springt, es zu schweren Stürzen kommt.
So kann man sagen, dass man auch als nicht so geübter Fahrer größere
Sprünge ausprobieren und sich an die Distanzen langsam heran tasten
kann.
Übergreifend ist zusagen, dass das Sprungparadies viel Spaß
für einen schönen Nachtmittag bieten kann egal ob man Anfänger
oder Rennfahrer ist.
Tommy T und Matschi freuen über jeden Gast, aber bitten die Gäste
keinen Müll zu hinterlassen sowie die Sprünge nicht umzubauen.
Wer im Sprungparadies gerne fahren möchte, wende sich wegen einer
Anfahrtsbeschreibung bitte an tommyt
oder matschi.
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